Carl Stahl Hebetechnik

Nur sicher ist sicher - Regelmäßige Überprüfung der PSAgA

Anwender von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz benötigen eine umfassende Ausbildung. Ohne eine entsprechende Ausbildung kann der Nutzer von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz, kurz PSAgA genannt, sich und andere gefährden. Daher ist die Ausbildung der Anwender als ein wichtiger Baustein im angewandten Arbeitsschutz unabdingbar. Mit einer entsprechenden Ausbildung ist der Anwender in der Lage, Unfallrisiken und Schadensfolgen zu vermeiden, Gefahrensituationen realistisch einzuschätzen und z.B. die richtigen Verbindungsmittel für Arbeiten in der Höhe auszuwählen.

Was in etwa alles zu einer vollständigen PSAgA gehört, wie man die PSA richtig anlegt und wie ein Partnercheck aussieht, sehen Sie in diesem Video.

 

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Neben diesen Grundlagen der Absturzsicherung und PSAgA gehört in die Ausbildung zu einer sogenannten „befähigten Person“ auch der Bereich der regelmäßigen Prüfung der Ausrüstung. Denn die PSAgA muss schließlich hohen Anforderungen genügen, da sie gegen Lebensgefahr schützen soll. Daher ist neben der Herstellung und Anwendung auch deren regelmäßige Überprüfung von außerordentlicher Wichtigkeit. Und zudem noch gesetzlich in der DGUV Regel 312-906 vorgeschrieben.  Die Prüfungen müssen mindestens einmal jährlich erfolgen und dürfen dabei ausschließlich von Sachkundigen durchgeführt werden. Neben der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen jährlichen Überprüfung der PSAgA ist eine Prüfung vor jedem Gebrauch durchzuführen. Doch woher weiß der Anwender auf was er bei dieser Prüfung vor dem Gebrauch zu achten hat? Nun zum einen, indem er bereits regelmäßig Schulungen, wie etwa an der Carl Stahl Akademie, besucht hat. Und zum anderen, in dem der Hersteller der PSAgA in seinen Unterlagen entsprechende Hinweise gibt.

Die Gebrauchsanleitungen der Fa. Petzl enthalten zahlreiche Informationen, die dem Anwender bei der Beurteilung helfen, ob ein Produkt weiterhin benutzt werden kann oder nicht. Anhand der Benennung aller Bestandteile des Produkts kann sich der Anwender vergewissern, dass sämtliche Komponenten vorhanden sind. Außerdem enthalten die Gebrauchsanleitungen einen Überblick der vor und während des Einsatzes durchzuführenden Kontrollen und zu überprüfenden Punkte, Abbildungen zu den Funktionstests sowie diverse zusätzliche Informationen über Kennzeichnungen, Rückverfolgbarkeit, Anwendung, Lebensdauer und Empfehlungen zur Pflege und Lagerung der PSA. Die Gebrauchsanleitung ist das unverzichtbare Basisdokument, um eine ordnungsgemäße Kontrolle der Ausrüstung gewährleisten zu können.

Neben der eigentlichen Prüfung der PSAgA erklärt Petzl auch in seinen Gebrauchsanleitungen was der einzelne Anwender tun kann, um die Lebensdauer der Produkte zu verlängern. Dabei spielen solche Faktoren eine Rolle wie etwa die Gebrauchsmodalitäten (Intensität, Häufigkeit, Bedingungen usw.), die Aufbewahrung also sachgerechte Lagerung, der Transport in geeigneten Behältnissen sowie die Pflege und Wartung. Wer ein wachsames Auge auf diese Faktoren hat, kann einen vorzeitigen Verschleiß seiner Ausrüstung vermeiden. Und spart somit Zeit und Kosten.

 

Dokumentation der Prüfergebnisse

Doch wohin nun mit den Prüfergebnissen der regelmäßigen jährlichen Prüfung meiner PSAgA? Eine moderne Form, die Prüfergebnisse einer Prüfung der PSAgA rechtskonform abzulegen, ist eine cloudbasierte Datenbank wie z.B. das Carl Stahl Serviceportal. Neben den eigentlichen Prüfergebnissen lassen sich dort sämtliche Equipments übersichtlich und transparent verwalten. Überfällige Prüftermine gehören damit der Vergangenheit an. Im Rahmen der Integrated Supply Chain Services übernehmen die Carl Stahl Servicetechniker gerne die jährliche Prüfung Ihrer Persönlichen Schutzausrüstung. Für weitere Infos zu den Carl Stahl Integrated Supply Chain Services und weshalb die Prüfung von Equipments durch einen externen Partner oft Sinn macht, klicken Sie hier.

Kommentare ({{allComments.length}})

  • {{parent.name}}
    {{parent.comment}}
    • {{child.name}}
      {{child.comment}}

    Der Name ist erforderlich

    Die E-Mail-Adresse ist erforderlich

    Der Kommentar ist erforderlich

Beitrag kommentieren

Der Name ist erforderlich

Die E-Mail-Adresse ist erforderlich

Der Kommentar ist erforderlich